Dienstag, 7. Juli 2009

Es ist in einem Vorwort zur Editionsgeschichte der Tagebücher Thomas Manns der Hinweis auf Notizbücher enthalten die der Autor seit der Schulzeit anfertigte und von denen er einige in einem Incinerator in Pacific Palisades verbrannte und die verbliebenen am Tage seines Todes von seiner Tochter Erika in braunes Packpapier verpackt versiegelt wurden mit dem Hinweis zwanzig Jahre nach diesem Tage zu öffnen.
Die Editionsgeschichte war dadurch geprägt, daß die Handschrift in den Druck übernommen werden musste.
Man hatte dies zum Beginn dieser Tagebücher in seinen Notizen so erwähnt, daß er während der Münchner Räterepublik 1918 die Notizen und Novellen zu einer Sekretärin in München trug, die ein Typoskript anfertigte also die Handschrift mit der Schreibmaschine übertrug, die danach zum Setzer mit der Linotype gelangte wonach Druckfahnen angefertigt wurden, die er nochmals korrigierte bevor sie in den Druck gingen.

Man hat dieser Tage ein ähnliches Problem jedoch im Zusammenhang mit dem Arcandor Konzern jedoch so, daß die Druckerei den Druck des Quelle Kataloges verweigert und einige Ausgaben fertiggestellt sind, man jedoch die Auflagenhöhe in der Kalkulation hält und die Druckerei angibt, Fixiermittel für die Druckfahnen erübrigen zu können, sie wollen jedoch von einem Adobe Format ausgehen.

Der Anwalt gestikuliert vor der Druckerei herum, er kann jedoch nicht den inhaltlichen Einfluss geltend machen, der Druckereibesitzer verweist auf eine Kalkulation von 700 Seiten.

Nun ist mit diesen Alles oder Nichts Strategien nicht viel zu gewinnen wenn die Druckerei selbst Teil des Arcandor Konzerns ist oder sich abspalten möchte und die Kapitalmehrheit bei der Bank Salomon Oppenheim liegt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen