Mittwoch, 23. September 2009

dokumenta XII und süddeutsche Zeitung

Den Abend mit den Katalogen zur Dokumenta XII verbracht, sehr textlastig, gute Repros, billige Kunstkataloge von Taschen.com, nur jedoch zur Kunsttheorie und damit eben zum Ausverkauf 2009 gekommen, in der Realität eben von einem Realitätsaspekt und Sachverhalt eingeholt, der Ai Wei Wei 2007 in Kassel zeigte und 2008 bei der Olympiade in Beijing und zum Tage vom Artikel von Hendrik Bork zusammengefasst einen Angriff der Sicherheitspolizei auf Ai Wei Wei in einem Hotel in Chengdu zu dem er im Verfahren gegen einen Umweltschützer aussagen wollte und von der Polizei überwältigt wurde.

Nun hatten wir über das Erdbeben in China berichtet, die Tatsachenbehauptungen waren wenig objektiv, der Abschluß war zunächst daß Ai Wei Wei im Klinkum Großhadern der Ludwig Maximilians Universität zu einem Hämatom operiert wurde, Ai wurde eine Stunde nach der Entfernung der Infusion fotografiert.

Die Aktualität ist nach den Medien anzugeben:

monopol die Kunstzeitschrift gab an die Eröffnung der Ausstellung von Ai Wei Wei wird im Haus der Kunst stattfinden und die Exponate sind verschickt, die Vernissage soll stattfinden jedoch ist die Anwesenheit des Künstler nach der Operation nicht garantiert, Konversation im Haus der Kunst soll auf das Krankenzimmer im Klinikum bezogen sein, wir könnten uns die Auslegung eines Goldenen Buches vorstellen, Tätigkeit Ai Wei Wei war jedoch das Blogging und er hatte eine Städteplanungsagentur als Arbeitgeber, er war nicht als Statik und Architektursachverständiger von Herzog & de Meuron vorgeladen sondern als Stimme Chinas im Netz, ich kann doch nicht die Auslage einer Chinakladde zu Genesungwünschen im Internetzeitalter als effektives Medium nach einem Akt des Staatsterrorismus erheben.

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