
So kommt es nicht überrraschend, daß Benjamin von Stuckradt Barre den Kanidaten für die Bundestagswahlen Cem Özedmir für den Wahlkreis Stuttgart West in Berlin Kreuzberg interviewt, hat doch einer die Odysee durch Sprachen und Ämter und die Bürokratie in Brüssel durchlaufen und der andere sucht die Heimat in der Sprache, will sich nicht vereinnahmen lassen und an dieser Stelle ist zu vermelden, Cem ist in Stuttgart groß plakatiert nur sollte er eben die Schuhe von Rezzo Schlauch ausfüllen, die Tatsache ist, daß erstmals Grüne relative Mehrheiten in Stadtteilen erlangt haben, deren Kriterien jedoch von Seiten der Wähler an die Mandatsträger sind jedoch qualitativ, es ist dies zum einen eine Generationsfrage, die mir als Vertreter der Nachkriegsgeneration mit einiger Nähe zum Faschismus gestellt wurde und die Auseinandersetzung mit Außenpolitik und Internationalismus, die eben eine zeitgenössische Debatte ausmacht die mich zu Literatur und Rezensionen brachte, es ist dies, daß man eine sprachliche Heimat nicht leicht verlassen kann.
Wohl dürften Rezzo Schlauchs Schuhe für Cem einige Nummern zu groß sein, wir wünschen ihm jedoch eine Politikpraxis ohne die Rotweindosis, die im Land der Reben denkbar war.
Einer Prognose wollen wir uns jedoch enthalten.
Wohl dürften Rezzo Schlauchs Schuhe für Cem einige Nummern zu groß sein, wir wünschen ihm jedoch eine Politikpraxis ohne die Rotweindosis, die im Land der Reben denkbar war.
Einer Prognose wollen wir uns jedoch enthalten.
Hier im Wahlkreis kandidieren Norbert Barthle und Christian Lange somit wird für die Erststimme bei den fünf im Bundestag vertretenen Partien gezählt, die Zweitstimme für die Landesliste wird mit den Erststimmen verrechnet, von den kleineren zugelassenen Parteien, die unter der fünf Prozent Hürde liegen bleibt die Stimme unbeachtlich, Ausnahmen werden nur bei einer Partei, die ein Direktmandat erhalten hat für den Fraktionsstatus gemacht wie es vorkam, daß die PDS ein Direktmandat erhielt und im Bundesdurchschnitt unter 1 % blieb.
Wir hatten zuletzt die Landtagswahlen in drei Bundesländern untersucht, die Ankündigung war, daß eine Regierungsbildung im Saarland mit Peter Müller als Ministerpräsident so lange nach der Bundestagswahl verschoben wird bis diese ausgezählt wurde und die Grünen drei Regionalkonferenzen veranstalten konnten, wohlgemerkt im Saarland.
Heute Montagmorgen mag man auf die Wochenmarktbesuche der Kandidaten am Samstag zurückblicken, dies wäre jedoch nichts ungewöhnliches und reflektiert nur den Stil des Kandidaten in der Wirtschaftspolitik wieder, Kulturpolitik, Rezensionen, Essays neben den Drucksachen des Bundestages und den Anfragen, Bundestagsbüro in Berlin und Berlinbüro sowie Büro im Wahlkreis und eben das Homebüro des Abgeordneten mögen die Tätigkeit genauso wiedergeben wie Nebentätigkeiten und ich denke, Aktivismus und Aktivitäten der SPD, die sich populistisch darstellt bis zum konservativen, der zwar Sportsprecher im Bundestag und Sportfunktionär nannte bis zum Abhängen in der Villa sind beliebte Aktivitäten, man wird nur fast nirgends den eigenen Anteil entdecken können, entweder wird eine Beteiligung an Projekten reklamiert, die Landesverwaltung und Kommunalverwaltung im Zuweisungssystem und im Bundesanteil im Verkehrswegeplan oder dem Einzelplan bewältigen mussten oder es kommt nur zur Besichtigung und zum Interview- oder Fototermin, Demokratie ist medial inszeniert worden.

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